halbe Ewigkeit

In einem Bunker.

Unter der Erde.

Kühl. Eng. Dunkel.

Stille. Die Lautheit der Stille.

Lauschen. Abwarten.

Wir atmen. Wir hören den Atem der anderen.

Wir sehen unser Gegenüber. Und vermeiden Blicke.

Atmen.

Zeit.

Ungewissheit.

Angst.

Unser gegenüber ist ganz nah. Ganz fremd.

Jeder ist für sich allein.

Und still.

Eine Tanz- und Klangperformance. Wir improvisieren. Wie im Leben.

 

halbe Ewigkeit

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Freitag, 23.08.2019, 20.00 Uhr

Samstag, 24.08.2019, 18.00 Uhr

im unterirdischen Röhrenbunker, Tarpenbekstr. 68 / Ernst-Thälmann-Platz

Eintritt gegen Spende: 7,- / 5,- €. Reservierungen unter goonperformance@t-online.de, begrenzte Platzzahl

Hinweis: Der Bunker ist nicht barrierefrei. In ihm ist es kühl. Menschen mit Klaustrophobie könnten in ihm Angst bekommen. Es gibt kein WC! Dauer: ca. 50 Minuten.

Eine Performance vom GO ON! Performance Kollektiv mit Norbert Dorow, Susanne Wehowsky, Tilman Rickert und Anne Römer.

Unterstützt von der Geschichtswerkstatt Eppendorf.

Probeneindrücke unter https://vimeo.com/351369213

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Probe für „halbe Ewigkeit“ im Röhrenbunker

„Denn sie hatte ja schon geschlafen. Es war ja Nacht. So spät wieder, sagte sie dann. Mehr sagte sie nie. Nur: So spät wieder. Und dann machte sie mir das Abendbrot warm und sah zu, wie ich aß. … Jede Nacht war es so. Und meistens immer um halb drei. … Und sie hat nie mehr gesagt als: So spät wieder. Aber das sagte sie jedes Mal. Und ich dachte, das könnte nie aufhören.“

aus Wolfgang Borchert: „Die Küchenuhr“